Einmalige Taschenbuch-Umtauschaktion
Ein schönes Jubiläum:
50 Jahre Taschenbuch für Bauführer und Poliere


Im Frühjahr 1965 weist der Autor Franz Büchel in seinem Vorwort zur ersten Ausgabe des Taschenbuchs für Bauführer und Poliere darauf hin, dass es nicht mehr möglich sei, sich auf der Baustelle nur auf seine Erfahrung und sein Gefühl zu verlassen. Die Regeln der Baukunst würden es daher zwingend notwendig machen, dem Bauausführenden ein Werk zur Verfügung zu stellen, um ihm die wichtigsten und die für den täglichen Gebrauch notwendigen Regeln, Vorschriften und Arbeitsangaben aufzuzeigen. Dies ist der Beginn einer mittlerweile 50 Jahre alten Erfolgsgeschichte.

 

Die Idee für das Taschenbuch für Bauführer und Poliere entstand bereits früher, und zwar bei der Organisation der Weiterbildungskurse für Poliere in Zürich. Die SUVA, die städtische Baupolizei Zürich, das kantonalzürcherische Tiefbauamt sowie die Forschungs- und Beratungsstelle der schweizerischen Zementindustrie Wildegg haben ihr wertvolles Erfahrungsmaterial ergänzend zur Verfügung gestellt. Baukader Schweiz, damals noch der Schweizerischer Polierverband, war mit ihrem damaligen Zentralpräsidenten Konrad Buff sofort bereit, aktiv an diesem Werk mitzuarbeiten.

 

1965: Zwei Auflagen des deutschen Taschenbuches in einem Jahr

Obwohl seit der Gründung des Schweizerischen Polierverbandes (heute Baukader Schweiz) im Jahre 1911 in allen Sektionen des Verbandes  monatliche Weiterbildungskurse, Vorträge und Produktvorstellungen organisiert wurden, war es 54 Jahre später für alle Bauführer und Poliere ein grosser Meilenstein, endlich ein griffiges und umfassendes Werk in den Händen zu haben. Die 1. Auflage von 3‘000 Exemplaren des Taschenbuches im Jahre 1965 war derart schnell vergriffen, dass im selben Jahr nochmals 4'000 Exemplare nachgedruckt werden mussten. In diesem Zusammenhang darf auch erwähnt werden, dass es immer das Bestreben von Franz Büchel war, die neusten Entwicklungen und Fortschritte in der Baubranche aufzunehmen und zu dokumentieren. Die periodischen, im Durchschnitt alle 2 - 3 Jahre realisierten Neuauflagen ermöglichten somit eine stetige Anpassung an die aktuellen Verhältnisse.

 

1967: die erste italienische Ausgabe, 1973 folgt das Taschenbuch in französischer Sprache

Im Jahr 1967 erschien bereits die 1. Ausgabe in italienischer Sprache, und im Jahre 1973 gab es das Taschenbuch auch in französischer Sprache. Durch die etwas geringen Auflagenzahlen bei beiden Sprachen gab es hie und da auch Diskussionen betreffend der hohen Übersetzungskosten. Erfreulicherweise war das Bestreben des Verbandes aber immer allgegenwärtig, auch unsere italienisch und französisch sprechenden Poliere und Bauführer mit diesem ausgewiesen Fachbuch zu bedienen. Dass die Herausgaben in diesen beiden Sprachen nicht mit den 29 deutschsprachigen Auflagen mithalten konnten, lag einerseits an fehlendem Interesse und andererseits - wie oben bereits erwähnt - an der geringeren Auflage. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass im Jahre 1971 der holländische Baumeisterverband einige Teile unseres Taschenbuches übernommen hat.

 

1988: 50‘000 verkaufte Taschenbücher und rasante technische Entwicklungen

Im Jahre 1988 konnte mit der 14. Auflage die 50'000 Schallgrenze erreicht werden, wahrlich eine erfreuliche Anzahl. Dass es Franz Büchel immer ein Anliegen war, aktuell zu sein, zeigt sich im Besonderen im Kapitel "Schalungen und Lehrgerüste". Es gibt in der Bauabwicklung kaum ein anderes Produkt, das eine derart rasante technische Entwicklung erlebt hat. Dies gilt sowohl im Hochbau als auch im Tunnelbau. Setzte man zum Beispiel früher Brett für Brett für eine Wandschalung, so werden heute raffinierte Schalungselemente in Holz und Stahl verwendet, die für die Anwendung und Gestaltung keine Wünsche offenlassen. Das gleiche gilt auch für Spundwände und Verbauplatten, deren Material heute zum festen Inventar einer Bauunternehmung gehören. Neue Errungenschaften und Techniken im Bauwesen sind auch mit Gefahren verbunden. Nebst der guten textlichen Erklärungen achtete Franz Büchel deshalb immer darauf, mit einer optimalen Bebilderung dem Bauausführenden die richtige Handhabung zu erläutern und damit zu erleichtern.

 

2011: Mit der App in die Zukunft

Einen für den Taschenbuch-Anwender wichtigen Abschnitt bildet das Kapitel A, das die Abschnitte "Ausbildung von Lernenden", "Qualifikationskarte für Lehrlinge und Mitarbeitende" und der "Sprachführer für Baustellen in Deutsch, Italienisch, Spanisch und Französisch" beinhaltet. Diese runden eine hervorragende Fachliteratur ab, die heute für Bauführer, Poliere, Planer, Architekten, Ingenieure und Berufsschulen nicht mehr wegzudenken ist. Im Jahre 2011 beschloss der Zentralvorstand zudem, erstmals mit der 27sten Auflage auch eine App anzubieten.

 

Befristete Umtausch bis 30.09.2105

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