Baukader Schweiz und der Schweiz. Baumeisterverband haben sich in zwei Klausurtagungen intensiv mit dem neuen Baukadervertrag auseinandergesetzt.
Die Vertragsverhandlungen zum neuen Baukadervertrag haben begonnen
Nr. 04 2007: Baukader Schweiz und der Schweiz. Baumeisterverband fanden sich am 21. Februar 2007 und am 13. März 2007 zu zwei Klausurtagungen. In einem ersten Schritt ging es dabei um eine Offenlegung der zum Teil sehr unterschiedlichen Vorstellungen und grundsätzliche Überlegungen, wie die Kernbereiche im neuen Vertragswerk gestaltet werden sollen.
Die Klausurtagungen haben gezeigt, dass in einzelnen Bereichen die Vorstellungen der Baumeister und die von Baukader Schweiz stark auseinandergehen. Nichts desto trotz haben es die Beteiligten geschafft, erste Grundsteine zu einem neuen Kadervertrag zu legen und vor allem eine Verhandlungskultur zu schaffen, die es erlaubt, konstruktiv miteinander zu arbeiten.

Zwischenzeitlich haben auch die Gewerkschaften eingesehen, dass ein vertragsloser Zustand nicht das Gelbe vom Ei ist und haben gegenüber den Baumeistern einen Rückzieher gemacht. Der Poliervertrag der Gewerkschaften wurde per 1. Januar 2007 wieder in Kraft gesetzt, allerdings ohne verbindliche Lohnerhöhung 2007. Die Mitglieder von Baukader Schweiz profitieren von einer verbindlichen Lohnerhöhung (vgl. BAUKADER 2/07).

Baukader Schweiz wird am eingeschlagenen, eigenständigen Weg festhalten und in gewohnter Manier die Interessen der Mitglieder Baukader Schweiz vertreten. Unterstützt wird die Verhandlungsdelegation dabei von einer starken Basis-Arbeitsgruppe, zusammengesetzt aus Polieren und Bauführern aus allen Regionen. 

Bei Redaktionsschluss war bekannt, dass die dritte Klausurtagung am 27. März 2007 stattfinden wird. Informationen zu den Vertragsverhandlungen finden Sie laufend unter www.baukader.ch. 

Text: Brigitta Bienz, Geschäftsführerin Baukader Schweiz (im Auftrag der Vertragsverhandlungsdelegation)

 

 

 


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