Der Hochgebirgsbau stellt insbesondere in der Baustellenlogistik und in der Bautechnik besondere Herausforderungen dar und auch das Baustellenpersonal ist auf 4000 Höhenmetern sehr gefordert.
Kundenberatung auf höchstem Niveau – Avesco und Imboden
Nr. 12 2007: 31 Jahre nach dem Bau der Seilbahn Trockener Steg - Klein Matterhorn ist die Ulrich Imboden AG, als ausgewiesene Fachfirma für Hochgebirgsbaustellen, von der Zermatt Bergbahnen AG mit neuerlichen Bauarbeiten auf dem Klein Matterhorn beauftragt worden: Einerseits die Verbesserung des Zugangs zum Gletscher-Palast und andererseits der Ausbruch einer Kaverne. Nach Ansinnen der Zermatt Bergbahnen AG soll letztendlich das Klein Matterhorn durch eine Pyramide auf 4000 m über Meer anwachsen und so an weltweiter Attraktivität noch gewinnen. Es handelt sich um die aktuell höchstgelegene Baustelle in Europa.

Zugang zum Gletscher-Palast

In einer ersten Phase wurde im Sommer der Zugangsbereich zum Gletscher-Palast verbessert. Sowohl Zugang, wie auch der rund 16 Meter tiefe Liftschacht sollen bis Ende 2007 beendet sein. Zusätzlich wird ca. in der Mitte des Passantenstollens zwischen Bergstation Klein Matterhorn und Ausgang ein 7 Quadratmeter grosser Stollen ausgebrochen, der später auf ca. 24 Quadratmeter ausgeweitet wird. Diese Kaverne soll später wahrscheinlich Platz für ein Restaurant bieten.

Gefährlicher Transport über den Gletscher

Da sich die Baustelle auf fast 4000 m über Meer befindet, ist es unmöglich, alle technischen Geräte und Maschinen mit dem Helikopter zu transportieren. Der grösste Helikopter der Schweiz kann auf einer solchen Höhe lediglich Gewichte von 2 Tonnen transportieren. Der für die Baustelle notwendige Raupenbagger wiegt aber 24,5 Tonnen – und auch in Einzelteile zerlegt reicht es nicht, denn das schwerste Einzelteil hat ein Gewicht von 5 Tonnen. Also blieb einzig der gefährliche Weg – Meter für Meter – über den Gletscher. Dazu musste der Bagger mit speziellen Gletscherraupen ausgestattet werden.

Avesco als Partner für Maschinenlieferungen Die Ulrich Imboden AG und die Avesco AG leben schon über Jahrzehnte eine Partnerschaft. So durfte die Avesco AG diverse Maschinen für diese aussergewöhnliche Baustelle liefern.
1 Caterpillar Hydraulikbagger 323D SA

  • 1 Tunnel Fahrlader Tamrock Toro 151, mit 1.5m3 Schaufel
  • 1 Yale 3-Rad Elektro-Stapler EPP16 ATF
  • 1 Yale Elektro-Gabelhubwagen MP16

Nur minimale Änderungen und andere Einstellungen notwendig

Am CAT 323D SA mussten nur minimale Einstellungen und Änderungen vorgenommen werden, damit in dieser sehr schwierigen und anspruchsvollen Umgebung gearbeitet werden konnte. 

Der CAT 323D SA zeichnet sich gemäss Imboden folgendermassen aus:

  • Gute Startfreudigkeit des neuen ACERTTM-Motors am Morgen bei tiefen Umgebungstemperaturen bis -20C°.
  • Wenig Kraftverlust des Motors auf 3800 m.ü.M.
  • Komfort der Kabine und hervorragende Rundumsicht.
  • Hohe Hub-, Reiss- und Losbrechkräfte, daher höhere Produktivität.
  • Hervorragende Zugkräfte im Fahrwerksantrieb.
  • schweres Fahrwerk (für 30t Bagger konzipiert) 2.5m breit für enge Platzverhältnisse und entsprechend sehr gute Standeigenschaften.
 Avesco AG
4901 Langenthal
Tel. 0848 CAT CAT / 0848 228 228

www.avesco.ch, info@avesco.ch



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