Editorial
Einmal gebührt auch den Gerüstbauern Dank
Nr.11 2008: Diesmal denken wir, sei einmal den Gerüstbauern ein Denkmal zu setzen. Bei sehr vielen Bauprojekten ist der Gerüstbau absolut notweniges unverzichtbares Bauequipment, das auch Arbeitssicherheit schafft. Für Baufachleute ist der sichere Gerüstbau Selbstverständlichkeit. Doch Gerüstbau ist Knochen- und Schwerarbeit. Und nur ein Job für Schwindelfreie.

Wir wissen es alle: Es gibt wohl kaum einen faszinierenderen Beruf als den der Baufachleute, die unmittelbar von der Plänen bis zur Realisierung Bauwerke als bleibende sichtbare Werte schaffen, die Teil der gesamtgesellschaftlichen notwendigen Infrastruktur sind oder von anderweitigen Bauherren stammen. Baukader haben sich durch die sehr anspruchsvolle Weiterbildung das Privileg geschaffen, kompetente Bauleute zu einem wirkungsvollen Bauteam zu führen und anzuleiten, zu koordinieren, zu motivieren und mit ihrem hohen Fachwissen und auch ihren Erfahrungen Problemlösungen zu schaffen und dem Bauverlauf als Gesamtwerk vorzustehen. Aber auch in jeder Beziehung Verantwortung dafür zu übernehmen. Diese bedeutet auch, dass die Baukader Schnittstelle zwischen Bauherrn, Planern, Behörden, Ämtern, Umwelt- und anderen Auflagen und betroffenen Quartieren oder Anwohnern usw. usw. sind. Das führt auch für Baukader dazu, dass ihr umfassender Job lebenslanges Lernen abverlangt. Dem gebührt ohne Zweifel grosse Wertschätzung, grosses Lob und Dank, was häufig die Öffentlichkeit durch reges Interesse und auch wir hier immer wieder gewürdigt haben.

 

Diesmal denken wir, sei einmal den Gerüstbauern ein Denkmal zu setzen. Bei sehr vielen Bauprojekten ist der Gerüstbau absolut notweniges unverzichtbares Bauequipment, das auch Arbeitssicherheit schafft. Für Baufachleute ist der sichere Gerüstbau Selbstverständlichkeit. Doch Gerüstbau ist Knochen- und Schwerarbeit. Und nur ein Job für Schwindelfreie. Die Gerüstbauer haben in Hinsicht auf Arbeitsunfälle, auch mit schlimmem Ausgang, sehr viel gelernt. Zudem haben Branchenlösungen, ECAS und auch die SUVA, auch gerade mit ihrer Aktion für sichere Arbeitsgerüste während zwei Jahren viel dazu beigetragen, dass Unfälle im Zusammenhang mit Arbeitsgerüsten markant abgenommen haben. Heute sind Arbeitsunfälle auf Arbeitsgerüsten nur noch aufgrund von Leichtsinn, effektiver Unvorsichtigkeit und ungesicherten Sonderfällen oder durch unbedingt zu vermeidende Stolperobjekte auf den Gerüsten zu erklären, auf die unsere Baukader dringend hinzuweisen haben.

 

Wer zum Zeugen wird, wie lediglich drei Gerüstbauer ein schweres Arbeitsgerüst mit Spenglergang für eine Hausanierung über sechs Stockwerke bis über den Dachvorsprung in zwei Tagen hochziehen, kommt nicht umhin, Respekt vor ihrer Leistung zu empfinden, auch vor ihrer bekundeten Selbstverständlichkeit, die nächste Gerüstetage soweit ungesichert auf der Gerüstplanke einzubauen. Was wir also unsererseits als Bau-Werker als Selbstverständlichkeit erleben, ist eigentlich keine Selbstverständlichkeit. Es ist also an der Zeit, den Gerüstbauern hier zu danken. Wir machen dies hier mit einigen Fotos ihrer Werke deutlich.

 

Bauen ist, das muss ich hier niemandem erklären, ein Gesamtwerk, das mit der Projektplanung beginnt. Dann aber wirken viele Partner, Ingenieure, Rückbaufirmen, Betontrenner, Eisenleger für die Armierung, Betonwerke, Kranführer, die Bauteams und und und  ... das macht das Bauen so enorm komplex, vielfältig, herausforderungsreich, faszinierend und interessant. Darüber berichtet stets auch BAUKADER.

 

Bauen heisst also Zusammenwirken von allen Baubeteiligten jeglicher Provenienz. Dieses Zusammenwirken garantiert der ebenso spannende wie auch herausforderungs- und verantwortungsreiche Job der Baukader. Zu diesem Zusammenwirken zählen, nicht nur im Hochbau, eben auch die Gerüstbauer, bei denen wir uns diesmal bedanken.

 

Herzliche Grüsse

 

Euer Andreas

 

 




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