Hans Blatter heisst der neue Präsident
Baufachleute erreichen eine Umsatzsteigerung von 30% und sind Kulturschaffende. Das waren wichtige Themen an der Generalversammlung der Sektion Biel und Umgebung.
In Aarberg trafen sich die Mitglieder der Sektion Biel und Umgebung des Schweizerischen Baukaderverbands zur 53. Generalversammlung. Zum neuen Präsidenten gewählt. Ebenfalls ein Thema: Das schlechte Image des Baugewerbes in der Gesellschaft.
Nach der Interimspräsidentschaft durch zwei Vizepräsidenten, hat sich Hans Blatter zur Wahl in dieses Amt gestellt. Nach seinen Aussagen haben ihn vor allem die Neueintritte von jungen Baukadern bewogen, sich vermehrt für den Verband einzusetzen.

Vizepräsident Hans Brünisholz wies auf die zunehmende Effizienz im Baugewerbe hin, aber auch auf die dadurch gestiegene Belastung der einzelnen Arbeitskräfte. Gemäss den Zahlen des Baumeisterverbands erarbeitet ein Mitarbeiter heute im Durchschnitt über dreissig Prozent mehr Umsatz pro Stunde als noch vor zehn Jahren.

«TIME OUT» WÜRDE GUT TUN

Brünisholz betonte, dass auch dem Baugewerbe vielleicht ein «Time out»-Tag gut tun würde.

Zentralpräsident Ernst Stebler wies darauf hin, dass viele Leute das Bauwesen als Landschaftsverschandler bezeichnen, dass aber alle in einem von ihnen gebauten Haus wohnen. Er legte den Mitgliedern nahe, dass Bauten wie die Holzbrücke in Aarberg wichtige Kulturgüter sind, dass Bauarbeiter somit Kulturschaffende sind.
Das Städtchen Aarberg und vor allem die laufenden Bauprojekte wurden den Teilnehmern der Versammlung von Gemeinderat Hans-Peter Weibel vorgestellt.

Im weiteren mussten die Mitgliederbeiträge als Folge eines Defizits in der Jahresrechnung erhöht werden. Dies kam vor allem aufgrund der regen Beteiligung an gesellschaftlichen Anlässen zu Stande, was aber für die Förderung der Beziehungen untereinander vom Vorstand gerne in Kauf genommen wird.

Text: Redaktion

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