Seeradweg Paradies Kreuzlingen TG realisiert: Im Einsatz stand das Stützwandsystem SYTEC TerraMur®, die grüne Mauer aus Erde
Beim Ausbau des Radwegs entlang des Untersees standen ein ästhetisches, umweltverträgliches Erscheinungsbild, die natürliche Gestaltung und die schnelle Bauweise im Vordergrund.
Der Seeradweg zwischen Stein-am-Rhein und Kreuzlingen wurde in den letzten Jahren im Auftrag des Tiefbauamtes des Kantons Thurgau - zur Freude der Radfahrer - in weiten Strecken ausgebaut. Zum Einsatz kam auch Sytec TerraMur inkl. TerraGreen der Sytec AG, Niederwangen.
Von 1998 bis 2001 wurden für den Seeradweg vier begrünte Erdstützwände Sytec TerraMur mit einer Gesamtfläche von rund 2100 m2 erstellt. Bei der Wahl des Stützwandsystems wurde auf die natürliche Gestaltung der Umgebung, die hohe Lebenserwartung, die schnelle Bauweise und - nicht zuletzt - auf seine Wirtschaftlichkeit grosser Wert gelegt.

STRASSENDAMMKRONE FÜR DIE RADFAHRER VERBREITERT

Zwei Stützwände befinden sich in Steckborn-Glarisegg. Die erste Stützwand trägt den Radweg gleich vor der Bahnlinie. Ohne dass der Dammfuss verschoben werden konnte, wurde die Strassendammkrone - mittels TerraMur - für die Radfahrer verbreitert. Infolge der Kurvenkorrektur der Hauptstrasse wurde eine weitere Stützwand notwendig, welche die Belastung der stark befahrenen Kantonstrasse aufnimmt und gleich vom Radweg her sichtbar ist.

STÜTZWAND BIS VIER METER HOCH IN ENGEN VERHÄLTNISSEN

Wenn man weiter Richtung Kreuzlingen radelt, trifft man zwischen Mannenbach und Ermatingen auf eine 350 m lange, bis zu 4 m hohe begrünte Wand, welche in den engen Verhältnissen zwischen der Strasse und der Mittelthurgaubahn notwendig wurde. Am besten betrachtet man die grüne Mauer vom seeseitigen Wanderweg jenseits der Bahnlinie oder direkt vom See aus.

HANG MIT EINER DRAINAGEMATTE SYTECDRAIN ENTWÄSSERT

Das vierte Stützbauwerk befindet sich zwischen Triboltingen und Tägerwilen. In diesem Abschnitt verläuft der Veloweg landseits der Seestrasse und die TerraMur liegt im hangseitigen Einschnitt. Sie passt sich so perfekt in die Landschaft ein, dass selbst täglich durchfahrende Autofahrer von einer Stützwand keine Kenntnis nehmen. Die TerraMur erfüllt dabei die Funktion der Hangstützung, wobei hinter der Erdarmierung der ansteigende Hang mit einer Drainagematte Sytecdrain entwässert wird.

Erdarmierung aus HDPE-Geogittern und Spritzhumus für die Ansaat
Sytec TerraMur, die grüne Erdstützwand besteht aus einer verlorenen Schalungseinheit aus Stahl, einer Erdarmierung aus HDPE-Geogittern für die statische Belastung, und der Frontgestaltung TerraGreen (Mikrohumusierung und Nasssaatbegrünung). Deren Errichtung benötigte - in allen vier Fällen - schüttfähiges Aushubmaterial, welches jeweils an den Standorten oder in unmittelbarer Nähe vorhanden war. Dadurch entfielen der Wegtransport des Aushubmaterials und der Antransport von Kiessand, was erhebliche Kosten und Immissionen einsparte. TerraGreen, der Spritzhumus und Ansaat, garantiert auf der 70° geneigten Oberfläche eine langfristig extensive, flächendeckende Begrünung. Das Hinterfüllen von Humus hinter den Elementen war somit nicht mehr notwendig. Sytec TerraMur besitzt eine unglaublich lange Lebensdauer und ein ästhetisches, umweltfreundliches Erscheinungsbild. Zur kostenlosen Beratung und Dimensionierung steht der Systemlieferant den Bauherren, Planern und Unternehmern gerne zur Verfügung.

Text und Fotos: Balazs Fonyo, Dipl. Bau-Ing. ETH, Sytec Bausysteme AG, Niederwangen


AM BAU BETEILIGTE:

Radweg und Kurvenkorrektur Steckborn-Glarisegg (1998 und 2001)
Bauherr: Tiefbauamt des Kantons Thurgau, Frauenfeld
Planer: Béchaz & Flükiger, Diessenhofen
Ausführung: Brossi Tiefbau AG, Frauenfeld und Vago AG, Stein-am-Rhein

Seeradweg Ermatingen - Mannenbach (2000) und Tägerwilen - Triboltingen (2001)
Bauherr: Tiefbauamt des Kantons Thurgau, Frauenfeld
Planer: Reto Moggi AG, Kreuzlingen
Ausführung: Albert Köppel AG, Kreuzlingen und Vago AG, Müllheim-Wigoltingen

Grüne Stützwand Sytec TerraMur inkl. TerraGreen

Systemlieferant: Sytec Bausysteme AG, Niederwangen

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